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Modelleisenbahn Epoche III: Bundesbahn, Reichsbahn und der Traktionswandel

Die Epoche III steht für den Wiederaufbau und die Modernisierung der Eisenbahn nach dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland entwickeln sich Deutsche Bundesbahn (DB) und Deutsche Reichsbahn (DR) getrennt. Dampflokomotiven sind weiterhin allgegenwärtig, doch Diesel- und Elektrolokomotiven übernehmen immer mehr Leistungen. Diese Mischung macht die Epoche III besonders beliebt: Auf einer Anlage können klassische Dampfloks, Schienenbusse, frühe Dieselloks und Altbau-Elektroloks glaubwürdig nebeneinander verkehren.



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Zeitraumetwa 1949 bis 1970
BahnverwaltungenDeutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn
BesonderheitDampf-, Diesel- und Elektrotraktion im gemeinsamen Einsatz

Typische Züge der Epoche III

Bei der DB gehören grüne Reisezugwagen, Umbau- und Silberlingwagen, Schienenbusse sowie die neuen V- und E-Baureihen zum vertrauten Bild. Bei der DR prägen Rekolokomotiven, modernisierte Wagen und eigene Neubaufahrzeuge den Betrieb. Gleichzeitig bleiben viele ältere Fahrzeuge im Einsatz. Dadurch sind Nebenbahnen, große Hauptstrecken, Rangierbahnhöfe und Bahnbetriebswerke gleichermaßen geeignete Themen.

  • Dampflokomotiven passen zu Personen-, Eil- und Güterzügen sowie zum Rangierdienst.
  • Dieselloks und Triebwagen zeigen den beginnenden Strukturwandel.
  • Personenwagen reichen von Vorkriegsbauarten bis zu modernen Neubauwagen.
  • Güterwagen bilden den damals noch sehr vielfältigen Einzelwagenverkehr ab.

Wer eine glaubwürdige Zugbildung plant, sollte zwischen DB und DR unterscheiden und auf die konkrete Unterepoche achten. Gegen Ende der Epoche ändern sich Nummernsysteme, Farbgebungen und Fahrzeugbestände bereits in Richtung Epoche IV.

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Die Grenzen sind fließend. Die Einordnung folgt der in Deutschland gebräuchlichen NEM-806-D-Systematik.